"WORLD STANDARD" MAXIM GUN
"WORLD STANDARD" MAXIM GUN

Русские Пулемет Максима Установки

Russische Maxim Lafetten

Die frühen Maxim P.M. 1905 wurden mit Lafetten ausgerüstet, die großen Speichenräder hatten, ähnlich wie sie bei den Kanonen zu dieser Zeit Verwendung fanden und einige wurden auch mit großen Schutzschild ausgestattet. Es basierte auf der frühen Lafette des englischen Maxim-Maschinengewehr. Viele der Teile wurden aus Bronze oder Messing gefertigt hatte auch deshalb hatte die Lafette ein hohes Gewicht. Während des Krieges von 1904-1905 empfand das russische Militär das Maxim P.M. 1905 als gute Waffe, aber die Lafette mit den großen Rädern machte es schwierig sie effektiv zu verwenden, weil die Mobilität sehr einschränkt war. 
Im Jahr 1908 führte dies zur Einführung einer neuen „Sokolov“-Radlafette, die nach seinem Konstrukteur Oberst Alexander A. Sokolov benannt wurde. Diese Radlafette hatte kleine Räder und erlaubte es so der Maschinengewehrmannschaft, die Waffe mit der Lafette hinter sich herzuziehen. Es existierten mehrere Versionen von der „Sokolov“-Radlafette. Die älteste Version der „Sokolov“ hatte drei Räder, zwei klappbare Beine, eine Polsterung und es wurde mit einem kleinen Ölbehälter und einem kleinen Nivelliergerät ausgestattet. Die zweite vereinfachte Version der „Sokolov“-Radlafette wurde im Jahr 1915 eingeführt und es wurde die Polsterung und auch das dritte Rad am Ende der Lafette entfernt. Die Sokolov-Radlafette wurde mit einem abnehmbaren Schutzschild ausgestattet. Frühe Ausführungen der Radlafette hatten zusätzlich zwei Stützbeine, die unter die Lafette weggeklappt werden konnten. Sie hatte ein Gewicht von ca. 36-45 kg, je nach Version, Materialien und verwendetem Schutzschild und war damit wesenlicht leichter gegenüber der Lafette mit den großen Speichenrädern die ein Gewicht von ca. 170 kg hatte. 
Während die „Sokolov“-Radlafette im Jahr 1914 die Standardversion für das Maxim-Maschinengewehr wurde, blieben auch die älteren Lafetten mit den großen Rädern im Gebrauch und wurden im 1. Weltkrieg und im russischen Bürgerkrieg verwendet. Neben diesen Lafetten wurde vom russischen Militär auch eine kleine Anzahl von Vickers-Maxim gelieferte Lafetten ausprobiert, die aber nie in großen Stückzahlen produziert wurden und mindestens bis Ende des russischen Bürgerkrieges in Verwendung geblieben. 
Die später während des 1. Weltkrieg produzierte Version wurden durch das weglassen der vorderen klappbaren Stützbeine vereinfacht. Während dieses Krieges wurde die „Sokolov“-Radlafette von mehreren russischen Fabriken gebaut, von denen einige das Grundgestell der Lafette aus Messing statt Stahl hergestellt haben.
Im Jahr 1915 wurde auch die „Kolesnikov“ Radlafette eingeführt, mit Rädern ähnlich der „Sokolov“. Während die „Kolesnikov“ Radlafette leichter war als „Sokolov“-Radlafette wurde sie nur in relativ geringen Stückzahlen gefertigt und die Produktion endete im Jahre 1917/1918.

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