"WORLD STANDARD" MAXIM GUN
"WORLD STANDARD" MAXIM GUN

Das finnische Konekivääri (K.K.) m/09-21

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Bezeichnung

K.K. m/09-21

Herstellerland

Russland / Finnland

Kaliber

7,62 x 54 R

Gesamtlänge

111 cm

Lauflänge

72 cm

Gewicht

24,0 kg

Schussfolge

500-600 Schuss/Minute

Patronengurt

250 Schuss Leinengurt       

Lafette

Dreibeinlafette m/21 (27,6 kg)

Produktion

~1000 Stück von 1924-1933

 

 

 

Da die finnische Armee nach den Kämpfen im Jahr 1918 erkannte, das es sich bei dem Maxim um eine zuverlässige Waffe handelt und das Maschinengewehr in der Armee und der Guardia Civil in den Dienst übernommen wurde kam es zu weiteren finnischen Modifizierungen. Die Solokov-Radlafette mit den Rädern schaffte Probleme und war nicht die beste Wahl für die Wälder, verschneite Landschaften und sumpfigen Gegenden Finnlands. So beschäftigte man sich mit dem Problem und man begann bis 1921 die erste finnische Variante zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Gestaltung einer neuen Lafette aus Stahlrohr, die für den einfachen Transport zusammengelegt werden konnte, diente die Dreibeinlafette des deutschen Maxim DWM Modell 1909 für den Export, welches kurz vor dem 1. Weltkrieg entwickelt wurde. Diese neue Dreibeinlafette m/21 wurden erst von Crichton-Vulcan (Turku) und später auch vom Waffen Depot Nr. 1 (A.V. 1, Helsinki) der finnischen Armee hergestellt. Um das Maschninengewehr auf die Dreibeinlafette montieren zu können wurde der Kühlwassermantel durch eine glatte Version ersetzt und mit einem Adapterring versehen, der um den Kühlwassermantel verbaut wurde. In der frühen Ausführung wurde der Adapterring aus Messing hergestellt, später wurde Stahl verwendet.
Weitere Veränderungen gab es an der Kimme, die nun ein finnisches Design erhielt welches an der Ausführung des deutschen MG 08 angelehnt wurde. Die Kimme m/22 wurde für auf das metrische System bis 2000m und für Patronen mit 9,6g Spitzgeschoß ausgelegt. Es wurden nun auch neue Läufe aus finnischer Fertigung verbaut. Die finnischen Waffenwerkstätten modifizierten die älteren russischen Maxim P.M. 1905 und Maxim P.M. 1910 mit diesen neuen Teilen zum m/09-21. Die Produktion dauerte von ca. 1924 bis 1933 und es wurden über 1000 Stück hergestellt.
Finnische Militärs beklagten einen Mangel an Maschinengewehren bereits Anfang 1920, und so wurden im April 1922 bei der Firma Tikkakoski 200 Maxim m/09-21 bestellt. Aber wegen Differenzen zwischen den Konstrukteuren von Tikkakoski und dem Beschaffungsamt der Armee verzögerte sich die Produktion. Diese 200 Maschinengewehre wurden erst zwischen 1924 und 1928 hergestellt und es war die erste rein finnische Produktion der neuen m/09-21. Alle anderen m/09-21 die während dieser Zeit in Finnland montiert wurden, hatten zumindest einige im Ausland hergestellte Teile. Im Jahr 1926 waren bereits 900 von 1920 Maxim-Maschinengewehren im Inventar des finnischen Militärs vom Typ m/09-21.
Während des 2. Weltkrieges waren die m/09-21 vor allem an der finnischen Frontlinie aufgestellt und befanden sich im starken Kampfeinsatz. Im Juni 1940 existierten noch 1065 Stück und bis zum 1. Juni 1944 war ihre Zahl auf 964 Stück gesunken. Die Verluste in den Kämpfen des Sommers 1944, verringerte die Anzahl der Maxim m/09-21 erheblich. Nach Reparaturen und Modifikationen zum Maxim m/32-33, existierte im Jahr 1951 lediglich noch eine Gesamtzahl von 261 Stück. In den 1950er Jahren wurden umfangreiche Reparaturen und Instandsetzungen vorgenommen, so ist die Zahl bis in die 1980er Jahre auf ungefähr 400 Stück m/09-21 gestiegen. Diese wurden dann bis Mitte der 1990er Jahre gelagert und dann verkauft oder verschrottet.

 

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