"WORLD STANDARD" MAXIM GUN
"WORLD STANDARD" MAXIM GUN

Finnische Maxim Lafetten

Jalusta

Das finnische Militär erprobte zu den normalen Standard-Lafetten, m/09, m/21 und m/33 weitere Lafetten für verschiedene Anwendungen. Ab Ende der 1920er Jahre bis in die frühen 1930er Jahren sind einige Flugabwehrlafetten getestet wurden. Auf Basis der deutschen MG 08 Schlittenlafette wurde eine ""Mansner"-Lafette m/30 entwickelt, die ebenfalls auf dem Boden gezogen werden konnte. Die Konstruktion war aber auch zu schwer und unpraktisch, sodass nur 16 Prototypen gebaut wurden.
Viele dieser Lafetten erwiesen sich als zu unflexibel für eine schnell vorrückendende Infanterie und so wurden auch einige leichte Lafetten-Ausführungen getestet und sogar in größeren Stückzahlen während des Fortsetzungskrieges (1941 - 1944) produziert. Hierzu zählt die leichte Lafette m/VKT von der im Jahre 1942 zwei Versionen von je 100 Stück, also gesamt 200 Exemplare hergestellt wurden. Bei dieser Lafette geht eine Halterung um den Kühlwassermantel an dem sich zwei Beine mit kleinen Skiern befinden. Auch die Schulterstütze die ursprünglich für die Flugabwehr vorgesehen war, konnte bei dieser Ausführung verwendet werden. Diese Ausführung war nur für die späteren Maxim m09/21 und m32/33 mit glattem Kühlwassermantel verwendbar.

Die zweite und bessere leichte Lafette war die m/43 „Salakari". Die Entwicklung wurde bereits im Jahr 1941 von Lieutenant L.H. Salakari begonnen. Im Jahre 1943 wurde eine Versuchsserie von 312 Exemplaren aufgelegt. Die ganze Lafette hatte lediglich ein Gewicht von nur 5,8 kg und auch zwei Beine mit kleinen Skiern und einer Schulterstütze. Für die Aufnahme wurde die vorn an der unteren Gehäuseseite befindliche Lafettenmontage verwendet, wie sie auch für die Montage auf den Standard-Lafetten benutzt wurde. Die Lafette war so konzipiert das sie an einen Transportschlitten (Ahkio) angehängt und von einem Mann gezogen werden konnte. Es gab Planungen größere Stückzahlen davon zu bauen, doch die Kämpfe des Sommers 1944 verhinderten dies. Bis zum Jahr 1987 sind noch etwa 100 übergebliebene „Salakari" gelagert worden, alle anderen Leicht-Lafetten wurden schon lange zuvor verschrottet.

Für einfachen Transport des Maxim im Schnee wurden von den Finnen auch Schlitten verwendet, der durch Tiere oder Skitruppen gezogen werden konnte. Die Schlitten hatten in vielen Fällen hatte auch ein Befestigungssystem, damit wenn es notwendig war, mit dem Maxim direkt vom Schlitten geschossen werden konnte. Auch die Guardia Civil konzipierte eine Lafette m/30 mit Schlitten, hier wurde das Maxim mit dem von der „Sokolov"-Radlafette bekannten Oberteil (Drehkranz mit Aufnahme) auf einem Schlitten montiert. Eine weitere bekannte Lafette war die „Rucksack"-Lafette m/Vicren, eine provisorische flache Stativausführung, ähnlich wie es auch bei dem deutschen MG 08 verwendet wurde. Diese Lafette war zum Transport auf einem Rucksack konzipiert und konnte so leicht mitgeführt werden.

Für schwere Bunker und Bestigungsanlagen wurde eine Lafette m/40 entwickelt. Im Prinzip handelte es sich hier um ein Monatgesystem, welches innen an den Bunkerscharten befestigt wurde.

 

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Erfolgreiche Improvisation - Ein finnisches Maxim m/09-21, die Dreibeinlafette m/21 ist mit eingeklapppten Stützen auf einem Schlitten montiert. Das Maschinengewehr ist am Kühlmantel mit Riemen auf dem Schlitten befestigt.

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